Fünf Angeklagte müssen sich nach Razzia bei Elbit Systems in Ulm verantworten; Anwälte planen Verteidigung mit Völkermordbehinderungsargument.
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Fünf Aktivisten standen in Deutschland vor Gericht, nachdem sie in die Anlage des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems in der südlichen Stadt Ulm eingedrungen waren.
Das Anwaltsteam der Angeklagten plant, argumentieren zu können, dass sie durch ihre Handlungen versuchten, einen Völkermord zu verhindern. Der Fall spiegelt anhaltende Spannungen in Deutschland über Rüstungsexporte nach Israel wider und wirft Fragen darauf auf, wie Gerichte zivilen Ungehorsam gegen Vorwürfe von Sachbeschädigung abwägen.
Elbit Systems ist eines der größten Rüstungsunternehmen Israels. Der Prozess dürfte erhebliche Aufmerksamkeit sowohl von pro-palästinensischen Aktivistennetzwerken als auch von Unterstützern der israelischen Regierung auf sich ziehen.