Tikhon Dzyadko, Chefredakteur des unabhängigen Nachrichtenportals TV Rain, zu 8 Jahren Haft verurteilt, weil er angeblich falsche Informationen über die russischen Streitkräfte verbreitet haben soll.
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Ein russisches Gericht hat Tikhon Dzyadko, Chefredakteur des unabhängigen Nachrichtenportals TV Rain, in Abwesenheit zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Der Vorwurf lautet, Falschinformationen über die russischen Streitkräfte verbreitet zu haben.
Dzyadko, der Russland nach der Schließung des Portals während des Ukraine-Konflikts verließ, wird beschuldigt, mit der Kriegsberichterstattung des Senders in Verbindung zu stehen. TV Rain wurde von russischen Behörden geschlossen und bleibt im Land blockiert.
Das Urteil unterstreicht Moskaus anhaltende Unterdrückung unabhängiger Medien und derjenigen, die die Militärkampagne kritisieren.
Ein russisches Gericht hat den Chefredakteur von TV Rain, Tikhon Dzyadko, in Abwesenheit zu acht Jahren Haft verurteilt, weil er angeblich falsche Informationen über das russische Militär verbreitet hat. Dzyadko floh aus Russland, nachdem die Behörden den unabhängigen Sender während des Ukraine-Konflikts geschlossen hatten.
Das Urteil signalisiert, dass Moskau die Strafen für unabhängigen Journalismus verschärft, wobei achtjährige Strafen nun auch auf Medienschaffende im Ausland angewendet werden – ein mögliches Warnsignal für Journalisten und Nachrichtenmedien, die über russische Militäroperationen weltweit berichten. Falls Sie unabhängige Berichterstattung zum Ukraine-Konflikt konsumieren oder teilen, zeigt dies die rechtlichen Risiken auf, denen sich Journalisten beim Berichten über den Krieg ausgesetzt sehen.