Brüssel bereit, Mittel für Veranstaltungen zu streichen, die Aggressoren rehabilitieren, zielt auf Salvini ab.
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Europäische Kulturminister trafen sich in Brüssel und signalisierten Bereitschaft, sich in die Finanzierung der Biennale von Venedig einzumischen, und äußerten Bedenken bezüglich der Inhalte, wie La Repubblica berichtete. Roms Kulturministerium fehlte bei der Versammlung merklich.
Ein EU-Kommissar erklärte, dass der Block keine Mittel für Initiativen bereitstellen wird, die Aggressoren rehabilitieren. Die Warnung scheint auf die Beteiligung von Vizepremierminister Matteo Salvini an der Veranstaltung abzuzielen.
Der Streit spiegelt breitere EU-Spannungen mit Italien über Kulturpolitik und Kuratoriumspraxis wider.
EU-Kulturminister signalisierten, dass sie die Finanzierung der Biennale von Venedig einstellen werden, wenn Italien sie zur Rehabilitation von Tätern nutzt – eine Warnung, die offenbar auf die Beteiligung von Vizeministerpräsident Matteo Salvini abzielt. Roms Kulturministerium fehlte bemerkenswert bei dem Brüsseler Treffen, auf dem die Drohung ausgesprochen wurde.
Falls die EU ihre Drohung umsetzt und die Biennale nicht mehr finanziert, könnte ein bedeutendes internationales Kunstereignis und Wirtschaftsfaktor für Venedig erhebliche Budgetverluste erleiden, was Künstler, Veranstaltungsorte und den Tourismus beeinträchtigen würde. Der Konflikt signalisiert eine eskalierende Reibung zwischen der EU und Italien über Kulturausgaben und politischen Einfluss auf renommierte Veranstaltungen und setzt einen Präzedenzfall dafür, wie Brüssel die Kulturinitiativen von Mitgliedstaaten überwacht.